Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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FGZ InRa-Studie "Institutionen und Rassismus"

Zeitwenden gab und gibt es nicht nur in der Klima- und Sicherheitspolitik. Auch in der Rassismusforschung hat sich seit einigen Jahren die Überzeugung durchgesetzt, dass das Phänomen Rassismus nicht allein im Nationalsozialismus zu verorten und mit Ende des zweiten Weltkriegs überwunden ist.

Im Mai 2021 beschloss die damalige Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus.    Zur Umsetzung dessen gehört u.a. die Durchführung einer bundesweiten und interdisziplinären Studie, deren Ziel es ist, rassistische Strukturen insbesondere in staatlichen Institutionen zu identifizieren, die Gründe und Ursachen dafür zu analysieren sowie Instrumente der Gegensteuerung zu entwickeln. Im Auftrag und gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat wird dieses Vorhaben vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) umgesetzt. In 23 Einzelprojekten an zehn Universitäten wird bis 2024 „Rassismus als Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kontext ausgewählter gesellschaftlich-institutioneller Bereiche“    (kurz: InRa-Studie) in den Blick genommen. Der Forschungsbereich C, zu welchem das hiesige Teilprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Winfried Kluth gehört, hat dabei besonders den Wissenstransfer in differenzierten Empfehlungen für institutionelle Veränderungsprozesse zum Gegenstand. Hierfür untersucht unser Teilprojekt behördliche Entscheidungsprozesse im Hinblick auf rassistische Ungleichbehandlungen und ermittelt die Ursachen für entsprechende Praktiken. In einem zweiten Schritt sollen Handlungsempfehlungen für Instrumente weiterentwickelt bzw. etabliert werden, die vor allem Behördenmitarbeiter:innen für bestehende rassistische Strukturen und Verhaltensweisen sensibilisieren und deren Abbau dienen.

Mission Statement


Mission Statement_FGZ_InRa.pdf (222 KB)  vom 18.05.2022

Termine und Veranstaltungen

8. Dezember 2022, 8.30 - 10.00 Uhr

Dr.in Doris Liebscher „Mehr Rassismus(selbst)kritik in der juristischen Ausbildung"

Der krankheitsbedingt ausgefallene Vortrag von Dr.in Doris Liebscher zu „Mehr Rassismus(selbst)kritik in der juristischen Ausbildung“ wird am 8. Dezember 2022, 8.30 - 10.00 Uhr im Rahmen der Vorlesung von Prof. Dr. Winfried Kluth „Grundkurs Öffentliches Recht I - Staatsorganisationsrecht“ nachgeholt.

Interessierte, die die Vorlesung nicht besuchen, können an der Veranstaltung online über WebEx teilnehmen. Der entsprechende Zugangslink wird Anfang Dezember hier veröffentlicht.

Vergangene Veranstaltungen

Vorlesungsreihe "Impulse zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten von Rassimus und Antisemitismus in der Ausbildung von Jurist:innen“

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts und zur Förderung der Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Rechts veranstaltete der Lehrstuhl im Sommersemester 2022 eine themenbezogene Vortragsreihe. Beleuchtet wurden Perspektiven sowohl aus Wissenschaft als auch Praxis zu Rassismen und deren struktureller, vielschichtiger Verankerung im Alltag und in der Sprache, aber auch im Recht und der juristischen Ausbildung.

Die Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen hier zur Verfügung.

Impulse zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten von Rassimus und Antisemitismus in der Ausbildung von Jurist:innen
Vortragsreihe FGZ InRa Halle SoSe 2022_Stand 30062022.pdf (449,9 KB)  vom 01.07.2022

Kontakt

FGZ InRa-Studie "Institutionen und Rassismus"

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