Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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FINKO (Forschungsstelle Innovative Kommunalentwicklung und Daseinsvorsorge)

FINKO Jahrestagung 2018

Die FINKO Jahrestagung 2018 findet am 26. Oktober 2018 statt.

Bitte merken Sie sich den Termin vor!

Hier finden Sie den vorläufigen Programmentwurf:
FINKO_Jahrestagung_2018.pdf (56,9 KB)  vom 05.07.2018

Mission Statement


FINKO_Mission_Statement.pdf (81,2 KB)  vom 19.12.2017

Kooperationen:

Kooperation mit DGRV und Kommunalverband

Die FINKO der IWE GK kooperiert mit dem DGRV und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund im Bereich der Thematik Infrastrukturgenossenschaften auf kommunaler Ebene. Erstes Projekt ist eine Informationsbroschüre zu diesem Themenfeld.

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Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Soziale Innovation Sachsen-Anhalt

Die IWE GK ist Kooperationspartner des neu eingerichteten Kompetenzzentrums Soziale Innovation Sachsen-Anhalt und wird in diesem Zusammenhang die sozialen Innovationen untersuchen, die durch genossenschaftliches Engagement möglich sind.

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Vorträge und Materialien

Vortrag Rosenfeld "Interkommunale Kooperation", 23.01.2018
Vortrag_Rosenfeld_Interkommunale_Zusammenarbeit_23_JAN_2018_FF.ppt.pdf (998,7 KB)  vom 05.07.2018

Präsentationen der Tagung am 27.10.2017

Vortrag Kluth
Vortrag_Kluth.pdf (707,9 KB)  vom 13.11.2017

Vortrag Wieg
Vortrag_Wieg.pdf (5,2 MB)  vom 13.11.2017

Vortrag Fischer
Vortrag_Fischer.pdf (5,1 MB)  vom 13.11.2017

Vortrag Beck
Vortrag_Beck.pdf (602 KB)  vom 13.11.2017

Vortrag Wolfschütz
Vortrag_Wolfschütz.pdf (802,3 KB)  vom 13.11.2017

Vortrag Rosenfeld
Vortrag_Rosenfeld.pdf (197,4 KB)  vom 13.11.2017

Gründung der „Forschungsstelle Innovative Kommunalentwicklung und Daseinsvorsorge – FINKO“ der IWE GK

Prof. Dr. Winfried Kluth

Prof. Dr. Winfried Kluth

Prof. Dr. Winfried Kluth

Die IWE GK hat am 27. Oktober 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung eine neue Forschungsstelle eröffnet, die sich mit innovativen Konzepten der Kommunalentwicklung und der Daseinsvorsorge beschäftigen wird. Exemplarisch für das neue Forschungsfeld wurden die Infrastrukturgenossenschaften sowie der Bereich der interkommunale Kooperation in den Blick genommen. Vom Dorfladen über das Bürger-Schwimmbad und die Energiegenossenschaft bis hin zur Breitbandgenossenschaft werden unter dem Begriff der Infrastrukturgenossenschaften neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements im Bereich der regionalen und örtlichen Daseinsvorsorge verstanden, an denen sich teilweise auch die Kommunen beteiligen. Vor allem, aber nicht nur in strukturschwachen ländlichen Räumen tragen die Infrastrukturgenossenschaften dazu bei, Einrichtungen der Daseinsvorsorge zu erhalten, die die Kommunen alleine nicht mehr finanzieren können. Es werden aber auch neue Betätigungsfelder für bürgerschaftliches Engagement erschlossen, wie die Energiegenossenschaften und die Breitbandgenossenschaften zeigen. Die Energiegenossenschaften repräsentieren zudem in den letzten Jahren die größte Zahl der Neugründungen im Genossenschaftsbereich.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, die durch die Genossenschaftsstiftung finanziell gefördert wurde, wurde nach einem Grundsatzreferat über die Ausprägungen und die Governance von Infrastrukturgenossenschaften durch Prof. Kluth von Dr. Andreas Wieg vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband Berlin über die Anforderungen an die Gründung und Finanzierung von Infrastrukturgenossenschaften informierten. Konkreten Fallbeispielen widmeten sich sodann Melanie Beck von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, die den privat-genossenschaftlichen Autobahnbau untersuchte, und Thomas Fischer als Vorstandmitglied der Bahnhofsgenossenschaft Lutherstadt Eisleben. Mit der Rahmenbedingungen und Effekten von ausgewählten Formen der interkommunalen Kooperation beschäftigten sich schließlich Eva Wolfschütz und Simon Melch von der Universität Kassel.

Zentrale Erkenntnis der Veranstaltung war vor allem, dass in den letzten Jahren eine neue Dynamik bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagements im Bereich der Daseinsvorsorge und eine Zunahme von Ansätzen der interkommunalen Kooperation zu verzeichnen sind, wobei die Kommunen in ganz unterschiedlichen Rollen dabei mitwirken können. Zugleich wurde deutlich, dass die ökonomischen Wirksamkeit sowie die und rechtlichen Rahmenbedingungen in vielen Aspekten noch einer weiteren Klärung bedürfen, wozu die Forschungsprojekte der FINKO einen Beitrag leisten sollen, wie Prof. Rosenfeld in seiner abschließend Vorstellung der Grundkonzeption der Forschungsstelle verdeutlichte.

Die neue Forschungsstelle FINKO wird von dem Juristen Prof. Dr. Winfried Kluth und dem Wirtschaftswissenschaftler und Stadtökonomen Prof. Dr. Martin T.W. Rosenfeld geleitet. Beide haben bereits in der Vergangenheit gemeinsam Forschungsvorhaben zu Fragen der Kommunalentwicklung durchgeführt und wollen dies in Zukunft verstärkt fortsetzen.

Prof. Dr. Winfried Kluth

Geschäftsführender Direktor IWE GK

Dr. Andreas Wieg

Dr. Andreas Wieg

Dr. Andreas Wieg

Auditorium

Auditorium

Auditorium

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